spurlos

Verschwinden ist unmöglich geworden, so denkt man wenigstens. In einer etwas nerdigen Konferenz höre ich die Meinung, dass uns nur noch gezielte Desinformation vor der totalen Überwachung retten kann; der Redner rät dazu, möglichst viele SIM-Karten auf den eigenen Namen zu kaufen, und diese auf der ganzen Welt zu verteilen, damit keiner mehr weiss, wo wir wirklich sind.

Seit einigen Tagen hält uns der Flug MH370 in Atem, der auf seinem Flug von Kuala Lumpur nach Peking spurlos verschwunden ist. Nicht einfach eine e-mail, die in einem Meer von e-mails nicht mehr zu finden ist, ein reales Flugzeug mit insgesamt 239 Menschen an Bord. Es ist mit keinem Ortungsgerät der Welt zu finden, mit keinem noch so präzisen Satelliten. Dass das Verschwinden doch noch möglich ist, erscheint uns ebenso erschreckend wie das Gegenteil.

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