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Das erst-E mal

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1. Sie werden kein Motorgeräusch hören
2. Passen Sie auf Fußgänger und Fahrradfahrer auf – sie werden Sie nicht hören

Danke für die beiden Hinweise, liebes Display, bevor ich zum ersten mal im Leben ein Elektro-Auto starte. Vielleicht wärs noch sinnvoll zu ergänzen, dass nicht nur der Fussgänger sondern auch der Führerschein massiv gefährdet ist, da zwar die Beschleunigung deutlich spürbar ist, nicht jedoch die Geschwindigkeit.

(Ich merke grad, dass meine Blog-Beiträge immer mehr Facebook-Posts ähneln. Hätt ich dasselbe Bild auf Facebook gepostet, hätt ich dazu wohl geschrieben, gefährdet nicht nur Fußgänger sondern auch den Führerschein, und hätt ich’s getwittert nur, geil)

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Twitter Dog

Twitter Dog

Und wenn Dir dann gar nichts mehr zum posten einfällt, dann lass es doch Deinen Hund tun. Den entsprechenden Hundehalter für die Kamera gibt es bei Sony (Bild). Der entsprechende Dalmatiner Tweet  zu den Bildern müsste ungefähr so lauten: „Heute an 23 Hundehaufen geschnüffelt und an 7 Bäume gepinkelt“. Und wenn die Kameras noch etwas kleiner werden, kann dann auch jeder Kanarienvogel seine Erlebnisse twittern.

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Facade Book

Jeder Mensch hat ein „offizielles“ und ein „wahres“ Leben. Das „Offizielle“ ist das, wie er sich gerne sähe und wonach er strebt, das „Wahre“ ist dann das, was dabei herauskommt – je nachdem schätzungsweise zwischen 10 und 70% von dem, was er sich wünscht.

Facebook ist ein ideales Tool, um das offizielle Leben eines Menschen sichtbar zu machen. Man postet die Dinge, die dem Leben entsprechen, das man gerne hätte. Man postet die Momente, in denen man so ist, wie man gesehen werden will. Posten gleich posen.

Ausflug der Familie auf den Spargelhof: Krach beim Frühstück, Krach bei der Hinfahrt, Krach beim Spargelschälen, Krach beim Geschirrspülen. Gepostet wird die glückliche Familie beim Abwiegen der Spargeln in der rustikalen Scheune.

Man stelle sich vor, alle würden plötzlich ihre dunklen Seiten und Gedanken posten. Das wär ja mal interessant; ihre Probleme mit dem Aufstehen, mit ihrem Gewicht, dem Alkohol der Beziehung und dem Sexualleben. Facebook würde von heute auf morgen zur größten Selbsthilfegruppe der Welt!

Aber auch wenn Facebook vorgibt, das „wahre Leben“ der Menschen abzubilden (immerhin ist der Content „authentisch“ weil von den Leuten selber generiert und eingestellt), zeigt es stumpf nur die eine Seite der Medallie – darum reich auch lediglich ein Like-Button.

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Google Brain

Krass wie abhängig ich schon von meinem iPhone bin. Ich weiss keine Dinge und Namen (mehr), finde den Weg nicht (mehr): ich lass Google Glass aus und warte auf Google Brain.

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Die Kopfstütze

Vorwort

Das Iron-Blogger Prinzip scheint zu funktionieren, besonders bei Schweizern wie mir. Einerseits sind Schweizer zu geizig um jede Woche ins Bierkässeli einzuzahlen, andererseits tun sie, was die Regel ist, und bei den Iron-Bloggern ist nun mal die Regel, jede Woche zu schreiben (Willhelm Tell hat die Regel nicht befolgt und den Gessler-Hut nicht gegrüßt, so gesehen kann er gar kein richtiger Schweizer gewesen sein)

Fremdmaterial
Die Not macht erfinderisch, und so führt denn auch der sanfte Druck der Iron-Blogger dazu, dass ich
a) selbst auf Heimaturlaub in der sonnigen Schweiz schreibe
b) zu Fremdmaterial greife
in diesem Falle zu einer faszinierenden Allegorie von Markus Neuschäfer (selber Blogger und Vereantwortlich für das Business Development beim Self-Publishing-Verlag epubli)

Die Kopfstütze (frei nach M. Neuschäfer)
unser Verhältnis zum Internet heute ist vergleichbar mit unserem Verhältnis zum Auto vor 100 Jahren. Zuerst haben wir uns reingesetzt, sind unbekümmert rumgefahren und haben uns gegenseitig reihenweise über den Haufen gefahren. Erst nach einigen Jahrzehnten haben wir begriffen, dass es eigentlich doof ist, bei einem Aufprall aus dem Auto geschleudert zu werden und haben den Sicherheitsgurt eingeführt. Etwas später fanden wir‘s auch unnötig, bei jedem Unfall zu riskieren, geköpft zu werden, weshalb das werteste Teil zuerst mit einer Kopfstütze von hinten, später mit einem Airbag von vorne geschützt wurde.  – Das Internet nutzen wir heute noch mit einer kindlichen Naivität und Unbekümmertheit – was hier die vorgeschriebene Kopfstütze und was die Sonderausstattung mit Airbag sein wird, ist noch unklar.