Kategorien
Allgemein

Scheiß Internet

Selbstversuch: Schaff ich es, ohne in Hundekot zu treten von der U-Bahn Station (am Kotti) bis zur Arbeit (im Betahaus) zu kommen und dabei den kompletten Mail-Eingang zu checken?

Kategorien
Allgemein

Die Kopfstütze

Vorwort

Das Iron-Blogger Prinzip scheint zu funktionieren, besonders bei Schweizern wie mir. Einerseits sind Schweizer zu geizig um jede Woche ins Bierkässeli einzuzahlen, andererseits tun sie, was die Regel ist, und bei den Iron-Bloggern ist nun mal die Regel, jede Woche zu schreiben (Willhelm Tell hat die Regel nicht befolgt und den Gessler-Hut nicht gegrüßt, so gesehen kann er gar kein richtiger Schweizer gewesen sein)

Fremdmaterial
Die Not macht erfinderisch, und so führt denn auch der sanfte Druck der Iron-Blogger dazu, dass ich
a) selbst auf Heimaturlaub in der sonnigen Schweiz schreibe
b) zu Fremdmaterial greife
in diesem Falle zu einer faszinierenden Allegorie von Markus Neuschäfer (selber Blogger und Vereantwortlich für das Business Development beim Self-Publishing-Verlag epubli)

Die Kopfstütze (frei nach M. Neuschäfer)
unser Verhältnis zum Internet heute ist vergleichbar mit unserem Verhältnis zum Auto vor 100 Jahren. Zuerst haben wir uns reingesetzt, sind unbekümmert rumgefahren und haben uns gegenseitig reihenweise über den Haufen gefahren. Erst nach einigen Jahrzehnten haben wir begriffen, dass es eigentlich doof ist, bei einem Aufprall aus dem Auto geschleudert zu werden und haben den Sicherheitsgurt eingeführt. Etwas später fanden wir‘s auch unnötig, bei jedem Unfall zu riskieren, geköpft zu werden, weshalb das werteste Teil zuerst mit einer Kopfstütze von hinten, später mit einem Airbag von vorne geschützt wurde.  – Das Internet nutzen wir heute noch mit einer kindlichen Naivität und Unbekümmertheit – was hier die vorgeschriebene Kopfstütze und was die Sonderausstattung mit Airbag sein wird, ist noch unklar.