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zer-lesen

Es gibt Leute, die können Bücher nicht mehr lesen, wenn sie schon jemand vor ihnen gelesen hat, weil sie dann „aus-gelesen“ oder „zer-lesen“ sind.

Wie gehen diese Leute mit digitalen Büchern um?

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Der liebe Google sieht alles

Es ist nicht lange her, da war Google noch das Böse, der „Big Brother“, der versucht hat, alle Daten von dir zu sammeln, um dich zu analysieren und dein Verhaltensmuster gnadenlos der Vermarktung preiszugeben.

Mit google Maps, google Bild, google Privat-Mail-Konto, google Geschäfts-Mail-Konto, google Plus, google Hangout, google Docs rsp. google Drive ist der Damm endgültig gebrochen. Google ist jetzt nicht mehr der Böse Onkel sondern der Liebe Gott, dem ich alles anvertraue, von meinen Liebesbriefen bis zu meinem Businessplan. Und dabei fühle ich mich so sicher wie bei der Berliner Sparkasse oder der Schaffhauser Kantonalbank.

Da bete mal lieber zum lieben Gott (falls es ein lieber Gott ist), dass der liebe Google wirklich ein lieber Google ist. Und bleibt. Und sein „do no evil“-Versprechen hält.

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Stell Dir vor, Du schreibst einen Blog und keiner liest ihn

Stell Dir vor, Du schreibst einen Blog und keiner liest ihn

Dies ist die Statistik nach drei Jahren bloggen. Das Ergebnis bestätigt wenigstens den Titel meines Blogs „die Leiden des digitalen Immigranten“.

Zwei Dinge möchte ich Sascha Lobo mal fragen: Zum einen, wie er das gemacht hat, einen Blog zu schreiben, der auch gelesen wird. Zum anderen, ob sein Irokese echt ist.

Eine Freundin von mir sagt: Einen Blog zu schreiben, von dem keiner weiss, dass er da ist, ist wie ein Restaurant zu betreiben, das nicht als Restaurant angeschrieben ist und bei dem ständig die Jalousien unten sind. – Kein Wunder, wenn der Koch selber seinen Gerichten nicht traut.

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Stell Dir vor, es ist Facebook und keiner geht hin

Der finanzielle Wert von Facebook hat sich in den letzten Tagen drastisch reduziert. Ist der einzige Grund, dass sich damit nicht genügend Werbeeinnahmen generieren lassen (und ja, Werbung ist immer noch das Alte „ich hält dir mal ne Info vor die Nase“) oder ist es Ausdruck einer allmählichen Facebookmüdigkeit? Stell Dir vor, Du berichtest über Deine Erlebnisse, machst tolle Fotos und reißt tolle Witze, und keiner hört Dir zu. Es würde Dir so gehen wie mir mit diesem Blog (Bücher sind erst Bücher, wenn sie gelesen werden)

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Social Media Burnout

Auf der Social Media Week in Hamburg wird das Thema „Social Media Burnout“ diskutiert. Ich bin froh, dass das (ADS-)Kind endlich einen Namen hat.
Aus dem Programm (http://socialmediaweek.org/event/?event_id=1723):

„Vor dem Hintergrund sich stetig weiter entwickelnder sozialer Medien und Informationstechnologien und dem hiermit einhergehenden  Kommunikationswandel sehen sich immer mehr Menschen einem hohen Erwartungsdruck ausgesetzt.

Immer online zu sein und öffentliche Dialoge in Echtzeit zu führen, ist häufig beruflich bedingt. Manchmal ist es aber auch nur das Gefühl Wichtiges zu verpassen, das verhindert, dass wir auch mal “abschalten können” – ein ständiger Stresspegel baut sich auf. Dadurch kann langfristig die Entstehung von stressbedingten Krankheiten und auch von Burnout begünstigt werden.

Gemeinsam mit Social Media- und Präventionsexperten sollen die möglichen Auswirkungen der ständigen Informationsflut analysiert, aber auch persönliche Strategien für den Umgang mit digitalen Medien erarbeitet werden.“

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iFersucht

Eifersucht entsteht, wenn die Frau im Negligé posiert und der Mann sich mit dem iPhone beschäftigt.

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vor lauter Fotos die Fotos nicht mehr sehen

Die Schuhschachtel mit den Fotos, aufgenommen zwischen 1935 und 1983 ist ein Klacks gegen das Chaos, was wir mit unseren digitalen, auf x Kameras, Fesstplatten, Memorysticks uns Smartphones gespeicherten und hinundhergesyncten, geuploadeten und gesharten Fotos anrichten.

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Vibrations

Was für ein Vortschritt, als das Händi lernte dezent zu Vibrieren statt nervig laut zu klingeln. Aber kaum ist das Klingel-Problem beseitigt tritt ein neues, subtiler nerviges Problem. Jede Vibration wird nun paslovsch als „klingeln“ erlebt, egal, ob sie von der vorbeifahrenden U-Bahn, der Autokupplung oder der schnurrenden Katze herrührt.

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The Kipping-Point

Ist uns eines Tages die digitale Welt wichtiger als die reale? Und wenn ja, wär das so schlimm?

Waren wir nicht mit unseren Gedanken schon immer bei unseren Freunden und nicht bei den Unbekannten, die uns im Bus gegenüber sitzen? Eben.

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Puls

In meinem Augwinkel seh ich was blinken. Ich kuck hin, um zu sehen, von welchem Gerät das kommt. Es kommt vom Puls in meinem Auge. Stimmt, das ist ja auch noch da.